HUMBOLDT BAYER MOBIL in der Grundschule Niederheide (13.04. bis 17.04.2015)

"...Der Hausmeister der Berliner Humboldt-Schule wurde mitten in der Nacht von seinem Hund geweckt und sah Licht im Schulgebäude. Sofort schnappte er sich seine Taschenlampe und näherte sich dem Büro des Schulleiters. Als er leise heranschlich, hörte er Geräusche. Er öffnete die Tür und konnte nur noch die roten, lockigen Haare einer aus dem Fenster flüchtenden Frau sehen …"

Die Schüler der 5. und 6. Klassen der Grundschule Niederheide wollten wissen, was dort genau geschehen war und wer dieses Verbrechen begangen hattte. Bei ihrer Kriminalexpedition wurden sie unterstützt vom Humboldt Bayer Mobil, dem Forschungslabor auf Rädern der Humboldt Universität Berlin.

Neugierig und interessiert überprüften sie die Aussagen von Zeugen und untersuchten all die Indizien, die am Tatort gefunden wurden. Dabei verglichen sie in zwei Untersuchungsrunden Fingerabdrücke, Textilfasern und Haarproben, analysierten unbekannte Flüssigkeiten und Pulver, untersuchten Fuß- und Blutspuren und entzifferten Geheimschriften und Schriftproben der verdächtigen Personen. In zwei „Dienstbesprechungen“ präsentierten sie die Ergebnisse aus ihren Untersuchungen und vergaben an die Verdächtigen „Verdachtspunkte“. In einer abschließenden Reflexion wurden der bzw. die Täter begründet entlarvt und die Ermittlungsergebnisse an die Polizei gemailt.

Mobil

Viele lieben Dank an das Humboldt Bayer Mobil Team für das tolle Erlebnis. Die Schüler waren begeistert und haben auf Grund der guten Ideen, des ansprechenden Materials, der aufwendigen Vorbereitung, des modernen Equipments und der netten und qualifizierten Betreuung durch Studenten der Fächer Biologie, Chemie, Geographie, Physik und Psychologie sehr motiviert mitgearbeitet. Sie hatten viel Spaß und haben Einblicke in forschende Arbeitsweisen in der Wissenschaft und Industrie erhalten.

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Zirkusprojekt 2015 - ein Artikel von Vanessa

Zirkusprojekt

Vom 20.04.2015 bis zum 25.04.2015 hatten wir ein Zirkusprojekt in unserer Grundschule Niederheide. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Innerhalb dieser Gruppen gab es verschiedene Sachen, die man machen konnte. Das waren Zauberer, Fakire, Clowns, Trapezkünstler, Kleintierrevue, Federvieh und Akrobaten. Unsere erste Aufführung war am Donnerstag um 17:00 Uhr. Am Donnerstagvormittag war unsere Generalprobe. Die Generalprobe hat nicht so gut geklappt, aber dafür die Aufführung um so besser. Am Donnerstag war die Vorstellung nicht so gut besucht, weil viele Leute arbeiten mussten. Die Akrobatik Gruppe konnte dafür nach der Pause sich in das Zirkuszelt setzen und den Rest der Vorstellung angucken und am Samstag war um 10:00 Uhr die zweite Vorstellung. Am Donnerstag und am Samstag mussten wir eine halbe Stunde vorher da sein, falls einer von der Gruppe fehlt. Bei der Akrobatik Gruppe war es so, dass zwei Kinder am Samstag gefehlt haben und ihr Lehrer hat mitten in der Vorstellung leise gesagt, wer den Ersatz machen soll. Das hat die Erwachsenen natürlich abgelenkt. Das Finale war sehr laut.

Es hat allen Kindern und Lehrern sehr viel Spaß gemacht und hoffentlich auch dem Zirkus „Probst“. Vielen Dank für die tolle Projektwoche.

Von Vanessa (6b)

Projekttag über Flüchlinge

In der Klasse 6b wurde während eines Projektes das Thema Flüchtlinge behandelt. Eva Lehmann und Kaja Kärgel haben über dieses Projekt folgenden Artikel geschrieben.

Der Flüchtlingsbesuch

Am Freitag den 27. März kamen drei Flüchtlinge, zwei Männer und eine Frau mit ihrem Baby in die Grundschule Niederheide, um der Klasse 6b so viele Fragen wie möglich zu beantworten. Wir stellten ihnen Fragen, wie und woher sie kamen oder wie sie geflohen sind und übersetzten sie für die Flüchtlinge vom Deutschen ins Englische. Die beiden Männer kamen aus Eritrea, die Frau aus Somalia. Alle erzählten uns von ihren gefährlichen und anstrengenden Fluchten, die entweder fast nur zu Fuß oder mit einem völlig überfüllten Auto stattfanden.Viele Menschen sind auf den Fluchten gestorben. Die beiden Männer sind hauptsächlich aus dem Grund geflohen, weil sie in ihrer Heimat als Soldaten ausgebildet werden sollten, dies aber weder für richtig hielten noch wollten. Die Frau ist geflohen, weil in ihrem Heimatland Krieg herrschte. Trotzdem sich die Flüchtlinge des Risikos bewusst waren sind sie geflohen. Hier angekommen wohnen die Flüchtlinge in einem Flüchtlingsheim in Hennigsdorf. Nur wenige finden hier eine Wohnung, die sie finanzieren können, weil sie vorerst nicht hier arbeiten dürfen. Die Flüchtlinge müssen sich hier vor allem Diskriminierung und Ausländerfeindlichkeit stellen. Trotzdem hat die Frau mit ihrem Baby hier mit ein sehr viel Glück eine Wohnung gefunden. Es war sehr interessant und wir sind alle mit ein mehr Wissen nach Hause gegangen.

 

Zum 2. Mal für das Landesfinale qualifiziert

Skireise 2015 nach Südtirol

Ein paar Impressionen der diesjährigen Skireise in die südtioler Dolomiten. Wie in den vergangenen Jahren haben auch in diesem Jahr alle Kinder eine Menge Spaß gehabt und das Fahren auf Ski oder Snowboard erlernt oder verbessert.

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